Raumausstatter/in Ausbildung - Einstellungstest und Gehalt


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Ein Beruf für Menschen mit Kreativität: Der 3-jährige Ausbildungsberuf Raumausstatter/-in mit  den Schwerpunkten Boden, Polstern, Raumdekoration, sowie Wand- und Deckendekoration.

Was macht ein Raumausstatter?

Raumausstatter bringen Atmosphäre in den Wohn- und Arbeitsbereich. Ob Teppichboden, Möbel oder Beleuchtungseinrichtungen - das Tätigkeitsfeld des Raumausstatters ist ebenso abwechslungsreich wie herausfordernd. Vor allem Menschen, die sowohl handwerklich als auch geistig-kreativ tätig werden wollen und einen Blick für Ästhetik und Funktionalität mitbringen, sind für diesen Beruf bestens geeignet. Raumausstatter üben einen sehr vielseitigen, handwerklichen Beruf aus. Sie restaurieren und verschönern die Innenbereiche von Unternehmen, Behörden und Institutionen, projektieren Umgestaltungen und Neueinrichtungen von Büros, Empfangs- und Besprechungsräumen und beraten bei der Planung von Verkaufsbereichen und Kantinen. Darüber hinaus erbringen Raumausstatter auch handwerkliche Leistungen. So gehören etwa die Verlegung von Bodenbelägen, die Verkleidung von Wänden und Decken sowie das Montieren von Lichtschutzanlagen zu ihren Aufgaben.

Wo arbeiten Raumausstatter?

Sie arbeiten zum einen als Einrichtungsberater im Möbelhaus, zum anderen sind sie direkt beim Kunden im Einsatz. Meist sind es kleine Familienbetriebe, die Raumausstatter beschäftigen. Insbesondere bei einem Vor-Ort-Besuch werden Raumausstatter für Geschäfts- und Büroräume selbstständig tätig, indem sie Entscheidungen über die passende Ausgestaltung treffen und - in enger Abstimmung mit dem Auftraggeber - einen Entwurf für die spätere Umsetzung erarbeiten.

Warum will man Raumausstatter werden?

Wer handwerkliches Geschick mit einer kreativen Ader vereinen kann, könnte sich als Raumausstatter wohlfühlen. Nicht wenige von ihnen entscheiden sich mit einigen Jahren Berufserfahrung für die Selbstständigkeit und müssen dann in der Lage sein, auch kaufmännische Aufgaben zu übernehmen. Es ist somit ein sehr vielfältiger Beruf, was vielen zusagen dürfte.

Welchen Abschluss braucht man?

Die meisten Ausbildungsanfänger besitzen (Stand 2014 ca. 46%) die mittlere Reife. Danach folgen Auszubildende mit einem Hauptschulabschluss (ca. 29%) und einer Hochschulreife (20%). Nur ca. 5% der Ausbildungsanfänger hat keinen Schulabschluss.

Wie wird man Raumausstatter?

Neben einem Schulabschluss sind gute Kenntnisse aus dem Mathematik- und Kunstunterricht von Vorteil. Wer erste handwerkliche Erfahrungen im Praktikum oder Werkunterricht sammeln konnte, hat es häufig einfacher, in dem Beruf Fuß zu fassen. Weiterhin sind räumliches Vorstellungsvermögen, zeichnerische Fähigkeiten, ein Sinn für Ästhetik und Kundenorientierung in dem Beruf sehr wichtig.

Was verdient ein Raumausstatter?

Während der dualen 3-jährigen Ausbildung erhalten alle Lehrlinge eine Ausbildungsvergütung. Diese hängt stark vom Ausbildungsjahr, dem Betrieb und Tarifvertrag ab. So könnte die Vergütung während der Ausbildung aussehen:

1. Ausbildungsjahr: € 465

2. Ausbildungsjahr: € 550

3. Ausbildungsjahr: € 650

Das Einstiegsgehalt nach der Ausbildung erhöht sich mit zunehmender Berufserfahrung. Dieses variiert von Bundesland zu Bundesland. Mit einem durchschnittlichen Bruttogehalt von ca. € 2.080 EUR (Stand 2015) kann man rechnen.



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